Maschinen sind eine Investition – Software auch

Manche von Ihnen kennen vielleicht noch folgende Erklärungsversuche von den Eltern oder Großeltern – wir spielen die Szene mal exemplarisch mit Tom und seinem Vater Alexander durch (Ähnlichkeiten zu existierenden Personen sind nicht beabsichtigt):

Eine kleine Geschichte aus dem Alltag

Tom:              Papa, was ist eine Investition?
Alexander: Das ist, wenn jemand für eine Sache viel Geld ausgibt.
Tom:              Was denn für Sachen?
Alexander: Naja bei Unternehmen sind es zum Beispiel Maschinen oder bei uns eine Mamas neue Küche.
Tom:              Maschinen? Warum sind Maschinen eine Investition?
Alexander: Weil die Firma die Maschine ja bezahlen muss. Aber die Maschine stellt Dinge her, die die Firma dann verkauft. Und irgendwann hat die Firma soviel von genau diesen Dingen verkauft, dass sie so viel Umsatz gemacht haben, dass die Maschine abbezahlt ist und zusätzlich mehr Geld erwirtschaftet.
Tom:              Das dauert aber bestimmt lange oder? So eine Maschine ist ja voll teuer!
Alexander: Das kommt darauf an … wenn die einzelnen Dinge, die die Maschine produziert, sehr teuer sind, dann hat die Firma schnell das Geld zusammen. Aber, wenn das lauter Teile sind die nur bisl Geld bringen, dann dauert das natürlich länger.
Tom:              Dann wollen die Chefs von so einer Firma aber bestimmt nicht immer gerne Maschinen kaufen, wenn das so lange dauern kann, oder Papa?
Alexander: Doch, doch, denn viele Maschinen können neue tolle Sachen und dann sehen die Dinge, die sie produzieren, zum Beispiel viel besser aus, habe neue Farben, glitzern, was auch immer. Und dafür kann die Firma dann mehr Geld verlangen und schon haben wir eine teure Sache und die Maschine ist schneller abbezahlt und das Unternehmen macht mehr Gewinn.
Tom:              Ach so … Papa, spielen wir Eisenbahn?

Ist Software eine Investition?

Auch wenn Software nicht glitzern kann, ist sie dennoch eine Investition. Man kann durchaus behaupten, dass so wie Maschinen auch eine Software von Zeit zu Zeit modernisiert werden  muss. Und dann sind wir an dem Punkt der Investition. Oft sind Standardlösungen gar nicht einsetzbar, weil es bereits zuviele Besonderheiten gibt, die beachtet werden müssen und die mit der alten Software nun mal ja auch gut gelaufen sind. Aber eine neue Software kann viel Geld kosten – wann kann man dann bei einer Software von Investitionssicherheit reden?

Viele wollen Ihnen weißmachen, dass allein die Innovation hinter der Software, ihre neuen Möglichkeiten oder unentdeckte Potenziale Ihre Investition in eine Software sichern sollen. Also alles Punkte, die viel mit „könnte“, „vielleicht“, „wahrscheinlich“, „eventuell“ und vor allem mit einem Haufen Glück zu tun haben. Die Zukunft kann nun mal keiner deuten und eine Innovation als sichere Investition zu bezeichnen ist sehr waghalsig.

Eine Checkliste

Ein ganz wichtiger Punkt: Überprüfen Sie das Einsparpotential einer möglichen Software bei der Automatisierung von Prozessen!

Und stellen Sie sich zudem folgende Fragen:

  • Kann die Qualität meiner Produkte und Dienstleistungen gesteigert werden, so dass sie die Kundenzufriedenheit erhöhen bzw. neue Kunden akquirieren können?
  • Kann ich meine Produkte mit zusätzlichen Funktionen über eine Software anreichern, so dass diese Produkte einen Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb haben?
  • Erhöht die Software die Mitarbeiterzufriedenheit und kann sie deren Motivation steigern?
  • Kann ich den erhoften Mehrwert mit Zahlen gegenüber meinem Vorgesetzten belegen?
  • Werden verbreitete Programmiersprachen eingesetzt, die auch andere Firmen beherrschen, falls es zum Bruch kommt?
  • Ist der Code OpenSource, also frei zugänglich und kann auf Hintertürchen geprüft werden?
  • Wie anpassbar ist die Software? Wird sie als eine fertige Lösung ausgeliefert oder kann ich mit meinem Unternehmen noch auf das Konzept einwirken?
  • Wer ist denn mein Ansprechpartner? Eine anonyme Hotline, die meine Kundennummer im System nachschaut oder ein konkreter Ansprechpartner, der mein Projekt und somit auch mich von Anfang bis Ende betreut?

Trauen Sie sich und investieren Sie in Software – Sie brauchen keine Angst haben! Beachten Sie einfach nur, dass Investitionssicherheit hier vorwiegend bedeutet, dass die Software noch lange plege- und wartbar ist … so wie eine Maschine auch.